Die zentrale These

Der Staat ist kein besserer Unternehmer. Er ist ein besserer Auftraggeber.

Ein Buch über Wirtschaftlichkeit, Auftraggeberkompetenz und die Frage, was § 7 der Bundeshaushaltsordnung von der öffentlichen Hand tatsächlich verlangt.

Drei Teile der Argumentation

Von acht Teilen des Buchs, in der Reihenfolge des Manuskripts.

Teil I

Die Umkehr

Warum die Beweislast nicht bei der Partnerschaft liegen sollte, sondern bei der Eigenleistung, die sich gegen den Markt behaupten muss.

Kap. 2–4
Teil III

Was wirklich scheiterte

Eine Bestandsaufnahme gescheiterter ÖPP-Projekte, gelesen gegen den Strich: als Führungsfehler, nicht als Beleg gegen das Modell.

Kap. 8–10
Teil IV

Der Staat als Plattform

Wie Auftraggeberkompetenz zur eigentlichen Kernkompetenz moderner Verwaltung wird, von Infrastruktur bis zur digitalen Steuerung.

Kap. 11–14
Das Buch

Beyond PPP — Partnerschaft als Prinzip moderner Staatlichkeit, von Infrastruktur bis KI

37 Kapitel in acht Teilen · Springer Gabler · Erscheinungstermin in Abstimmung

ÖPP scheitern nicht an ihrer ökonomischen Logik, sondern an einer staatlichen Kultur, die Eigenleistung moralisch über Effizienz stellt.

Baron und Wetzel zeigen, dass § 7 Abs. 2 BHO die Beweislastumkehr längst vorschreibt. Eigenleistung muss sich rechtfertigen, sobald der Markt nachweisbar wirtschaftlicher liefert, und dafür braucht es keine neue Gesetzeslage, sondern eine Verwaltung, die den bestehenden Paragrafen ernst nimmt.

Das Buch verfolgt diese Umkehr von klassischer Infrastruktur über die Digitalisierung der Verwaltung bis zu den ersten KI-Anwendungsfeldern des Staates, immer entlang derselben Frage: mit wem der Staat sich beim Bauen misst.

Autoren

Dr. Christoph Baron (links) und Arthur Wetzel (rechts)

Dr. Christoph Baron (links) · Arthur Wetzel (rechts)

Dr. Christoph Baron

Autor von Beyond PPP, Direktor Government Services bei KPMG, zuvor Bertelsmann, Accenture und IBM.

Arthur Wetzel

Co-Autor, Gründer des LangOps Institute, zuvor VeriSign, STRATO und n-tv.

Aktuell

Standpunkt

Wenn Eigenleistung teurer ist als Partnerschaft

Warum die wahre Wirtschaftlichkeitsprüfung Verzögerungs-, Opportunitäts- und Qualitätskosten mitrechnen muss.

In Vorbereitung

Die Steuerungseinheit für den IT-Einkauf

Warum Einkauf nicht mit der Beschaffung beginnt, sondern mit der Entscheidung, was überhaupt an den Markt geht.

In Vorbereitung

Die Fertigungstiefe des Staates

Eine Vermessung dessen, was der Staat selbst herstellen sollte und wo Eigenleistung zum Selbstzweck wird.

In Vorbereitung

Bundes-GmbHs zwischen Auftrag und Autonomie

Was passiert, wenn der Staat sich selbst beauftragt, und wer dabei die Auftraggeberrolle eigentlich ausfüllt.

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